Arbeits­kreis Gerä­te­tech­nik will ein­heit­li­ches Prüf­sze­na­rio entwickeln

Der Arbeits­kreis traf sich am 10. März 2022 in Ful­da. Der sich durch Per­so­nal­wech­sel neu kon­sti­tu­ier­te Arbeits­kreis hat dabei das The­ma BT Ver­fah­ren Kern­boh­rung durch asbest­hal­ti­ge Böden und Wän­de DGUV Infor­ma­ti­on 201–012 (bis­her: BGI 664): Ver­fah­ren mit gerin­ger Expo­si­ti­on gegen­über Asbest bei Abbruch‑, Sanie­rungs- und Instand­hal­tungs­ar­bei­ten, Ergän­zung (Stand: 09.2021 Ver­fah­ren BT 51. nach DGUV Infor­ma­ti­on 201–012 (Stand 09.2021) Emis­si­ons­ar­me Ver­fah­ren für Tätig­kei­ten mit gerin­ger Expo­si­ti­on gemäß Nr. 2.9 TRGS 519 auf dem Schirm.

Aber auch die bis­he­ri­gen erar­bei­te­ten The­men zum gemein­sa­men Prüf­be­richt des FSU und der Gerä­te­her­stel­ler und die wei­te­re Ver­fah­rens­wei­se wur­den bespro­chen. In die­sem Zuge set­zen sich die Gerä­te­her­stel­ler zusam­men, um Prüf­sze­na­ri­en für wei­te­re Gerä­te abzustimmen.

Ziel ist es, unter Berück­sich­ti­gung der markt­wirt­schaft­li­chen Bege­ben­hei­ten alle betei­lig­ten Fir­men zu ermu­ti­gen, ein ein­heit­li­ches Prüf­sze­na­rio zu prä­sen­tie­ren, was nicht aus dem Druck von Nor­men und Kos­ten ent­stan­den ist, son­dern basie­rend auf der Frei­wil­lig­keit und der Bereit­schaft zur Regulierung.

Ziel soll­te es sein, eine Klas­si­fi­zie­rung der Gerä­te vor­neh­men zu kön­nen. Prüf­pa­ra­me­ter zu ver­ein­heit­li­chen und die Daten­an­ga­ben auf Gerä­te­schil­dern ver­gleich­ba­rer zu machen, die auf Pra­xis- und nicht auf Labor­wer­ten basie­ren. Als Initia­tor der Arbeits­grup­pe stellt der FSU den Anspruch, die Ergeb­nis­se zu reprä­sen­tie­ren und als neu­tra­ler Ansprech­part­ner das Gemein­schafts­er­geb­nis als Ver­band darzulegen.