Dr. Ernst J. Baumann auf dem GSN-Summit in Berlin

Ers­ter GSN-Sum­mit am 10. und 11. Mai 2022 auf dem EUREF-Cam­pus in Berlin

Die 2‑tägige Kon­fe­renz ver­folg­te das Ziel, den Dia­log inner­halb der Bran­che sowie dar­über hin­aus zu för­dern. Als breit ange­leg­te Netz­werk­ver­an­stal­tung bot der GSN-Sum­mit die Mög­lich­keit des direk­ten Erfah­rungs­aus­tauschs rund um die viel­fäl­ti­gen Nachhaltigkeitsthemen.

In zwei par­al­lel ver­lau­fen­den Strän­gen wur­den sowohl bereichs­spe­zi­fi­sche The­men als auch über­grei­fen­de Nach­hal­tig­keits­aspek­te beleuch­tet und gemein­sam mit den Teilnehmer:innen dis­ku­tiert. Hier­für brach­ten die Ver­an­stal­ter Repräsentant:innen aus der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft, Entscheidungsträger:innen und Expert:innen ver­schie­de­ner rele­van­ter Fach­ge­bie­te zusam­men. Zu den High­lights des Sum­mits zähl­ten die Key­notes renom­mier­ter Spea­ker, die den Blick bewusst auch auf ande­re Bran­chen lenkten.

Im Namen des FSU e.V. refe­rier­te Dr. Ernst J. Bau­mann zum The­ma: Von der Scha­den­ver­wal­tung zum moder­nen, nach­hal­ti­gen Schadenmanagement. 

Mit pra­xis­na­hen Bei­spie­len zeig­te er anschau­lich Wei­se, was auf die­sem Pla­ne­ten falsch läuft und stell­te das von ihm ent­wi­ckel­te V‑M-S-Prin­zip vor.

Die­se Bran­chen­in­itia­ti­ve der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft bie­tet im Ger­man Sus­taina­bi­li­ty Net­work angren­zen­den Akteu­ren eine Platt­form zur Dis­kus­si­on, Bear­bei­tung und Wei­ter­ent­wick­lung von Fra­ge­stel­lun­gen rund um das The­ma Nachhaltigkeit.

Ein ganz­heit­li­cher Ansatz berück­sich­tigt Anknüp­fungs­punk­te ent­lang der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te der Asse­ku­ranz und bün­delt die­se in den ver­schie­de­nen Fokus­be­rei­chen. Durch die Ein­be­zie­hung mög­lichst vie­ler Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unter­schied­li­cher Fach­be­rei­che ent­steht ein voll­kom­men neu­es Mind­set im Unternehmen.

Das Netz­werk arbei­tet unter­neh­mens­über­grei­fend an ver­schie­de­nen The­men­stel­lun­gen und ver­netzt sich über­dies fort­lau­fend auf einer inter­ak­ti­ven Kol­la­bo­ra­ti­ons­platt­form. Dadurch ent­ste­hen immer neue Syn­er­gie-Effek­te und die Umset­zung von Nach­hal­tig­keits­the­men gewinnt an Geschwindigkeit.

Für den FSU ist hier der Schwer­punkt das Pro­jekt „nach­hal­ti­ges Scha­den­ma­nage­ment“ von ele­men­ta­rer Bedeutung:

Der GSN-Fokus­be­reich „Scha­den­ma­nage­ment“ the­ma­ti­siert die Anfor­de­run­gen und Rah­men­be­din­gun­gen von Nach­hal­tig­keits­aspek­ten vor und ent­lang der Regu­lie­rung von Schä­den durch Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men. Über­dies wird der über­grei­fen­de Erfah­rungs­aus­tausch zu aktu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen gefördert.

Ent­lang der GSN-Dimen­sio­nen „Dis­cuss“, „Defi­ne“ und „Deve­lop“ wer­den Grund­la­gen- und Spe­zi­al­wis­sen zur Iden­ti­fi­ka­ti­on und Steue­rung von Nach­hal­tig­keits­aspek­ten im Leis­tungs- und Scha­den­ma­nage­ment, also in der Scha­den­prä­ven­ti­on sowie im Regu­lie­rungs­pro­zess thematisiert.